Zusammenfassung_Zug

Wünsche für öffentliche Plätze in Zug gesammelt vom 21. Juni bis zum 1. Juli 2012

Jeder Platz hat seinen eigenen Rhythmus, Zeiten zu denen Leute unterwegs sind und Ruhezeiten. Auf dem Bundesplatz wurde das Café des Visions am schnellsten in Besitz genommen und für die verschiedensten Aktivitäten genutzt: Picknicken, Glacé essen, mit Freunden sprechen, sich fotografieren lassen. Auf dem Platz waren Familien mit kleinen Kindern unterwegs, älteren Menschen, Menschen aus verschiedenen Kulturen. Hier entstand die vielseitigste Wunschsammlung.
Auf dem Arenaplatz waren nur wenige Menschen unterwegs. Die meisten Menschen gingen auf dem Weg am Rand des Platzes, kaum jemand schritt über den freien Platz. Hier war der Wunsch nach Natur und nach einem Aufbrechen des Asphalts am stärkten.
Das Hauptthema auf dem Postplatz ist der Verkehr. Eine autofreie Innenstadt wurde mehrfach gewünscht, verbunden mit dem Wunsch nach Pflanzen und Sitzgelegenheiten.

1. Thematisch geordnete Wunschsammlung

1.1 Wünsche für einen Park
ein romantischer Park mit Rosen; ein Labyrinth aus Trockenmauern, bewachsen mit einheimischen Blumen, beleuchtet nur von den Sternen, mit einem abdeckbaren Brunnen, der auch als Konzertbühne dienen kann, ein orientalischer Pavillon mit einem Brunnen und türkischen Tulpen und einem Fest bei dem Schildröten Kerzen auf ihren Panzern tragen; eine mehrstöckige Konstruktion aus Metall, gefüllt mit Gartenbeeten, welche  von verschiedenen Stadtbewohner/innen unterhalten werden und einen Treffpunkt bilden; eine Dorflinde umrahmt von einer Bank, rundherum Kies; ein Seerosenteich; eine Pergola aus Kletterpflanzen und Sitzgelegenheiten; ein Bouleplatz umgeben von Linden, Gras und Kies, Erdrabatten mit wechselnder Bepflanzung, Beerensträucher, Kräuter, Nuss- und Kirschbäume; ein riesiger Springbrunnen wie in Bern; Hochstammkirschbäume mit den Café des Visions-Sesseln darunter; Stoffsessel, bequeme Stühle, wo man sitzen kann ohne Konsumzwang; ein öffentliches WC; ein Mosaikboden; ein Park mit Palmen zum Chillen, ein Brunnen, in dem man baden kann mit einer Fläche für Kunstwerke; mobiles Mobiliar

1.2 Begegnungsmöglichkeiten – im weitesten Sinn
ein Boulplatz mit einem ausziehbaren Zeltdach bei starker Sonne und bei Regen; Spiele wie Himmel und Hölle, Schach oder Mühle – eine Athmosphäre wie auf dem Bärenplatz in Bern, ein Markt vom Landsgemeindeplatz bis zum Postplatz, eine Freiluftfreizeitanlage; ein Platz für alternative Ideen

1.3 Kulturorte
Orte, an denen spontane Konzerte stattfinden können; a public theater for interpretative dance and movement, streetdancing, engage people spontaneously; ein Freiluftatelier; ein Ort, an dem man Bilder malen kann; ein Kinderkino

1.4 Lounges und Bars
ein Park mit Lounge: eine Bar als Pagode mit einer Solardecke, verschiedene Inseln in verschiedenen Höhen, Palmen, Liegestühle, Musik und ein Pingpongtisch, ein runder Sonnenschirm in der Mitte und ein Blumenstrauss; eine Citylounge wie in Luzern; eine Lounge für abends mit Bier, eine EM-Lounge auf dem Arenaplatz; ein gemütliches Café, wo man schön draussen sitzen kann; ein Stand mit feinen Dönern

1.5 Kinderwünsche
Spielplätze; eine grosse Spielwiese; ein riesiger Brunnen auf dem Ninjago-Drachenboote fahren; ein Miniskaterpark für Fingerskateboards, ein Skaterpark, der überdacht ist; eine Freiluftfreizeitanlage; ein Freiluftkino; schaukelnde Sessel und Tische; ein Basketballkorb-Abfallkübel; ein Softicehahn; ein Glacewagen; ein Park mit Wasserrutschbahnen und Inseln; eine Gigampfi mit Sesseln

1.5 einzelne Wünsche
billige Parkplätze; ein Bagger, der den Asphalt wegreisst, damit Gras gesät werden kann; ein Platz für Fahrende; Farbe an den Häusern; ein Platz für Fahrende

und…
dass man sich seine Stadt malen kann.

Fazit
Die meisten Wünsche sind einfach zu erfüllen. Am häufigsten werden Bäume, Pflanzen und Sitzgelegenheiten gewünscht. Ebenfalls oft genannt wurde der Wunsch nach Begegnungsmöglichkeiten. Die Menschen möchten auf den – oder von den – Plätzen eingeladen werden zu verweilen.
Einzelne Personen entwickelten ein ganzes Parkkonzept – wie zum Beispiel ein Musikpark mit einem Trockenmauerlabyrinth – oder äusserten bildhafte Wünsche wie der orientalische Pavillon mit dem Fest, bei dem Schildkröten brennende Kerzen tragen. Solche Wünsche, die über das Bekannte hinaus gehen, vermögen einem Platz ein einzigartiges Gesicht zu geben. Die Einwohner/innen haben so eine echte Wahl zwischen verschiedenen Orten mit individuellen Charakteren .
Mobile Infrastrukturen ermöglichen verschiedenartige Begegnungsmöglichkeiten und temporäre Nutzungen, die vielen Bedürnissen gerecht werden.

chriesibäume

2. Wünsche geordnet nach den Plätzen, an denen sie gesammelt wurden

2.1 Bundesplatz – 21. und 23. bis 25. Juni 2012
ein romantischer Park; eine Riesenrutschbahn; Bäume, auf denen Vögel singen und Blumen; ein Sonnenuntergang vor Palmen; ein Skaterpark auf Rädern; ein Kletterspielplatz mit Burgen, an denen sich Kletterwände, eine Rutschbahn und ein Karussell befinden; eine Gartenpark ähnlich wie der MFO-Park in Oerlikon mit einem begehbaren Metallgerüst voller Beetkisten, die von Stadtbewohner/innen bepflanzt werden, Kletterpflanzen am Gerüst und eine Sirup- und Kaffeebar als Treffpunkt; ein Platz an dem sich Menschen begegnen und nicht nur durchlaufen; Sonne, Vögel und zufriedene Menschen; Mond und Sternenhimmel in der Nacht; Sitzgelegenheiten; freie Sicht auf die Berge; Boule; Affen und Löwen; Konzerte; eine offenes Theater mit Workshops, an denen man spontan teilnehmen kann; ein Ort zum Musik machen (mit der elektrischen Gitarre); ein Ort, an dem man malen kann; zahlbare Wohnungen; unter dem Plaster liegt der Strand; ein plätschernder Brunnen; duftende Kräuter, Blumen und himmlische Beeren; die Sessel vom Café des Visions; Stoffsessel; bequeme Stühle, wo man sitzen kann ohne Konsumzwang; ein Kinderpark mit einer Schaukel, einer Wippe, Bäumen und einem Bach; Schaukel und Rutschbahn; Gras; ein öffentliches WC; weniger Abfall; billige Parkplätze; farbige Häuser; ein buntes Mosaik statt des Asphalts; ein Freiluftatelier; dass man seine Stadt malen kann; eine Dorflinde umrahmt von einer Bank, rundherum Kies; ein Seerosenteich; eine Pergola aus Kletterpflanzen und Sitzgelegenheiten; ein Bouleplatz umgeben von Linden, Gras und Kies, Erdrabatten mit wechselnder Bepflanzung, Beerensträucher, Kräuter, Nuss- und Kirschbäume; ein Park mit Palmen zum Chillen, ein Brunnen, in dem man baden kann mit einer Fläche für Kunstwerke; mobiles Mobiliar, ein Fingerskateboardpark; Tauben und Frieden; ein Swimmingpool; eine gewachsene/bewachsene Wand vor dem Manor; ein gemütliches Café, wo man schön draussen sitzen kann; ein Stand mit feinen Dönern, dass der Platz vom Transfer- zum Aufenthaltsort wird; dass die Blumentröge modernisiert werden und deren Sitzfunktion verbessert wird; ein Ort, an dem Kulturelles stattfindet

2.2 Arenaplatz – 26. und 27. Juni 2012
Ein grosser flacher Brunnen auf dem Ninjago-Drachenboote fahren; dass die Menschen auf dem Platz mäandernd gehen; ein Freiluftbüro; ein Bagger, der den Asphalt aufreisst, damit Gras gesät werden kann; Hochstammkirschbäume, die Früchte tragen und darunter die Sessel vom Café des Visions; ein Platz für Fahrende; ein überdachter Skaterpark; riesige Glacés und kühle Zitronenlimonade so viel man möchte; eine Achterbahn; eine WM-Lounge; eine grosse Wasserfläche mit Fontänen wie auf dem Bundesplatz in Bern; eine Bar mit Lounge, Musik und Palmen;  eine Citylounge wie in Luzern; eine Bar als Pagode mit einer Solardecke, verschiedene Inseln in verschiedenen Höhen, Palmen, Liegestühle, Musik und ein Pingpongtisch, ein runder Sonnenschirm in der Mitte und ein Blumenstrauss; ein Platz für alternative Ideen; eine Chilbi mit verschiedenen Buden, Ponyreiten und Ballspielen, dass der Platz zum Velofahren genutzt wird; eine Schwimmhalle, wo man aussen schwimmen und innen ein Sprudelbad geniessen kann; dass die Überwachungskameras umgedreht werden und die Bilder auf den Platz senden

2.3 Postplatz – 28. bis 30. Juni 2012
Eine autofreie Innenstadt; dass man seine Ideen auf dem Platz malen kann und dass diese auf echten Interesse stossen; eine orientalischer Pavillon mit einem Brunnen in der Mitte, umrahmt von türkischen Tulpen, Gras und Bäumen in denen bei Festern Laternen hängen und Schildkröten Kerzen auf ihren Panzern tragen; Bäume, in denen Vögel singen und ein Springbrunnen; Bäume, Holzmobiliar und ein Brunnen; eine City Oasis mit Bäumen, Vögeln, einer Lounge und Livemusik; ein Christkindlmarkt; ein Kinderkino mit kleinen runden Sitzen; eine Freiluft-Freizeitanlag; Gemüsebeete in den Parkplätzen; ein Park mit einem Sitzbank-Labyrinth aus Trockenmauern, bewachsen von einheimischen Blumen wie Schafgarben, Malven, Ringel- und Glockenblumen, die sich versamen und Schmetterlingen Nahrung bieten, ein Brunnen in der Mitte, der sich abdecken und in eine Konzertbühne verwandeln lässt und so wenig Kunstlicht wie möglich, damit man die Sterne sieht; die Legalisierung von Cannabis und Freiheit; ein Grundeinkommen für alle; Katzenmusik (spontane Konzerte); Bäume, die von Tieren bewohnt werden, Eulen, Singvögel, Raben und Affen; dass die Strassen barfuss und im Handstand begangen werden können; dass Menschen an diesem Platz wimmeln; ein Markt, der sich vom Landsgemeindeplatz bis zum Postplatz erstreckt, eine Atmosphäre wie auf dem Bärenplatz in Bern, Bäume, die Schatten spenden und Spiele wie Schach, Mühle, Boule, damit sich Menschen ungezwungen begegnen; ein Bouleplatz mit einem beweglichen Sonnendach; Nuss-, Kirsch- und andere Obstbäume; eine ästhetische Gestaltung dieses zentralen Platzes

2.4 Shedhalle – 1. Juli 2012
schaukelnde Sessel und Tische; ein Basketballkorb-Abfallkübel; ein Softicehahn; ein solarbetriebener Glacewagen; ein Park mit Wasserrutschbahnen und Inseln; eine Gigampfi mit Sesseln; eine Rutschbahn für Zigarettenkippen; eine Kindereisenbahn, die auf einem Platz fährt; ein Zeltplatz am See; Liegestühle und Sonnenschirme; ein Sprinbrunnen, in dem man baden kann; ein Solarwagen, in dem man “sünnelen” kann;

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